Medizinstudenten können, wie unten beschrieben, breit gefächerte Erfahrungen in verschiedenen Stationen, Abteilungen und Einrichtungen sammeln. Sie können ihre Station oder Abteilung nicht vor ihrer Ankunft auswählen (im Gegensatz zu unseren Teilnehmern an Medizin- oder Pflegepraktika). Die genaue Verfügbarkeit der einzelnen Stationen oder Abteilungen kann sich je nach Gegebenheiten vor Ort ändern. Im Allgemeinen können Medizinstudenten jedoch zwischen den folgenden Stationen, Abteilungen und Einrichtungen rotieren:
Notfallbehandlungszentrum (ETC) – Typische Aufgaben umfassen die Schulung am Krankenbett im Umgang mit Patienten, Stationsunterricht mit Visite, die Überprüfung der Vitalfunktionen von Patienten (sofern das Personal dies zulässt) und die Beobachtung von Live-Operationen im Operationssaal und im Aufwachraum unter direkter Anleitung des Chirurgen. Die Studierenden erhalten vom Chirurgen Erklärungen, die auf die Art der Operation und die Notfallsituation vor Ort abgestimmt sind.
Allgemeine chirurgische Stationen – Zu den Aufgaben gehören die Teilnahme an der Visite mit dem Oberarzt und dem medizinischen Personal, die Unterstützung des medizinischen Personals bei der Wundversorgung, die Überprüfung der Vitalfunktionen der Patienten und die Beobachtung von Live-Operationen wie Cholezystektomie, Blinddarmoperation, Hernienoperation, Schilddrüsenentfernung usw.
Physiotherapie- und Rehabilitationseinheit – Zu den Aufgaben gehören die Unterstützung der Patienten bei ihren täglichen Physiotherapie- und Ergotherapieübungen, die Durchführung von Gruppenaktivitäten zur Förderung des psychischen Wohlbefindens und ähnliche Aktivitäten. Die Teilnehmer arbeiten regelmäßig eng mit einem Physiotherapeuten und einem Ergotherapeuten zusammen.
Allgemeine Kinderstationen – Zu den Aufgaben gehören das Studium der Krankengeschichte der Patienten mit Unterstützung des medizinischen/pflegerischen Personals, die Teilnahme an den Visiten, die Unterstützung von Müttern beim Füttern ihrer Kinder und die Durchführung von Aktivitäten zur Sozialisierung mit Kindern (mit Zustimmung der Eltern).
Patientenstation im Freien – Studierende können zwischen medizinischen Untersuchungsräumen, Wundverbandsräumen und Impfräumen wechseln und beobachten, wie die Patientenstation im Freien in Sri Lanka funktioniert.
Onkologische Chirurgiestation – Zu den Aufgaben gehören das Studium der Krankengeschichte der Patienten mit Unterstützung des medizinischen/pflegerischen Personals, die Teilnahme an den Visiten, die Beobachtung der Überwachung der Vitalfunktionen durch das örtliche Personal, das Anlegen von Wundverbänden an den Patienten und die Beobachtung der präoperativen und postoperativen Versorgung der Patienten, die operiert werden.
Ayurvedische Medizin – Eine spezielle Einführungssitzung in die traditionelle östliche Heilpraxis Ayurveda, die auf einem natürlichen und ganzheitlichen Ansatz für körperliche und geistige Gesundheit basiert. Die ayurvedische Medizin ist eines der ältesten medizinischen Systeme der Welt und bleibt eines der beliebtesten und angesehensten traditionellen Gesundheitssysteme Sri Lankas.
Gemeindebasierte Aktivitäten – dazu gehört die Arbeit in örtlichen Schulen, Dörfern und Gemeindegruppen.
Behindertenbetreuung: Medizinstudierende werden ermutigt, sich mit Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen, die besondere Zuneigung und Fürsorge benötigen. Sie können ihnen mit Aktivitäten helfen, die ihre motorischen und kognitiven Fähigkeiten verbessern.
Kinder: Unter Anleitung der Koordinatoren werden die Kinder vor Ort in Schulen, Kindergärten und Gemeindegruppen in Erster Hilfe und grundlegenden Hygienepraktiken unterrichtet und geschult.
Altenpflege: Unterstützen und erheitern Sie ältere Menschen in Altenheimen und verbessern Sie gleichzeitig ihre grobmotorischen und kognitiven Fähigkeiten durch Basteln, Mobilitätsübungen und andere lustige Aktivitäten.
Die breite Öffentlichkeit: Nehmen Sie an medizinischen Kampagnen und Gesundheitsaufklärungsprogrammen unter Anleitung von medizinischem Fachpersonal teil, wo dieses bei Gesundheitsuntersuchungen behilflich sein und Menschen über verschiedene Gesundheitszustände und -probleme aufklären kann.
Die Studierenden müssen in der Regel für mindestens eine Woche auf den Stationen/Fachbereichen des Hauptkrankenhauses eingesetzt werden.
Zusätzlich zu den oben genannten Stationen/Einheiten können Medizinstudierende an Gemeinschaftswochen teilnehmen, die ihnen durch gemeinschaftsbasierte Aktivitäten praktische Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Mitgliedern der lokalen Bevölkerung (wie oben beschrieben) bieten. Dazu gehört auch eine spezielle eintägige Sitzung zur ayurvedischen Medizin, sodass eine typische Gemeinschaftswoche die oben genannten Punkte 7-8 umfasst. Die Anzahl der Gemeinschaftswochen für Studierende variiert je nach Programmdauer und Platzverfügbarkeit.
Es ist wichtig zu betonen, dass die Erfahrung im Krankenhaus auf Beobachtung basiert, da den Teilnehmern die Erfahrung und das Können fehlen, um invasive Eingriffe an Patienten durchzuführen. Bestimmte Bereiche wie Physiotherapie und gemeindenahe Aktivitäten erfordern tendenziell mehr praktische Arbeit als andere.
Alle Studierenden werden von unserem medizinischen Projektkoordinator unterstützt, der ihnen regelmäßige Anleitung und Unterstützung bietet, um ihre Lern- und Wissensentwicklung weiter zu verbessern.